Metallverpackungsindustrie setzt Akzente auf interpack 2014 „Permanent Material“ und „Mission Save Food“ im Fokus

27.05.2014

Düsseldorf, 27. Mai 2014 – Aufmerksamkeitsstark präsentierte sich die Metallverpackungsindustrie auf gleich zwei Sonderschauen der interpack 2014: Auf der „Metal Packaging Plaza“ und im „Innovationparc Packaging“ verdeutlichte die Branche ihre Leistungsfähigkeit in punkto Nachhaltigkeit und bei dem Schutz von Lebensmitteln.

Gemeinsam mit seinem europäischen Dachverband Empac richtete der Verband Metallverpackungen das „Metal Packaging Forum“ aus, das traditionell das kommunikative Zentrum der Sonderschau „Metal Packaging Plaza“ bildet. Mit dem Themenschwerpunkt „permanent material“ demonstrierte die Branche dort, dass Metall eine echte Kreislaufwirtschaft und damit die optimale Nutzung von Ressourcen ermöglicht.

Metall ist permanent verfügbar
So unterstrichen im Rahmen der Vortragsreihe „Metal Moments“ Referenten aus Handel, Industrie und Wissenschaft die Nachhaltigkeit des Werkstoffs Metall: Sabrina Neugebauer, Diplom-Wirtschaftsingenieurin an der Technischen Universität Berlin, stellte die wissenschaftliche Basis für die Bewertung von Metall als „permanent material“ vor. Sie bewertete die Ressourceneffizienz von Metall im Rahmen des sogenannten Life cycle assessment: „Um als ressourceneffizient und damit dauerhaft verfügbar zu gelten, muss ein Material wieder und wieder recycelbar sein. Metall erfüllt aufgrund seines unendlichen Lebenszyklus diese Voraussetzungen und kann daher in der wissenschaftlichen Bewertung als „permanent material“ eingestuft werden.“, erläuterte die Wissenschaftlerin.

Dass auch die abfüllende Industrie im Zuge eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen und Umwelt umdenken muss, um zu einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft zu gelangen, verdeutlichte Louis Lindenberg, Global Packaging Sustainability Director von Unilever: „Wir können nicht weiter Ressourcen verwenden, Produkte herstellen und sie anschließend wegwerfen. Wir brauchen Verpackungslösungen, die eine Kreislauflösung erlauben und mit denen Ressourcen geschont werden können. Vor diesem Hintergrund ist Metall ein wirklich gutes Material für uns, weil es permanent ist und wieder und wieder eingesetzt werden kann.“

Mit Dosen gegen Verschwendung
Die Initiative Lebensmitteldose engagierte sich mit einem interaktiven Stand und Beiträgen zum Bühnenprogramm bei der Sonderschau „Innovationparc Packaging“, die sich in diesem Jahr dem Kampf gegen Lebensmittelverschwendung verschrieben hat.

Im Umfeld des SAVE FOOD-Kongresses demonstrierte die Initiative unter dem Motto „Mission Save Food“ wie die Dose hilft, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren. Die Vorteile des Packmittels Metall, wie die besondere Sicherheit des Füllguts und eine verlustfreie Logistik von der Befüllung bis hin zur Lagerung und Verwendung im Haushalt, spielen hier eine entscheidende Rolle. Lebensmittel in Dosen sind außerdem sehr lange haltbar und werden so gut wie nie unbenutzt weggeworfen. Dass die enorme Haltbarkeit von Dosen dazu beiträgt, Lebensmittelabfälle zu reduzieren, unterstreicht auch eine Untersuchung der TU München, die im kongressbegleitenden Bühnenprogamm vorgestellt wurde. Demnach können Verbraucher durch einen gezielten Mix von frischen und in Dosen verpackten Produkten die Verschwendung von Lebensmitteln in ihrem Haushalt um knapp 30 Prozent senk