Metallverpackungen schützen das Ökosystem mit System.

Die Natur als Vorbild

 

Wenn es regnet, fällt Wasser aus den Wolken zur Erde. Es gelangt zum Beispiel in Flüsse, die im Meer münden. Die Meeresoberfläche erwärmt sich. Wasser verdunstet und verwandelt sich zu Wolken. Aus diesen fällt dann wieder Regen. Auf diese Weise recycelt die Natur eine der kostbarsten Ressourcen unserer Erde. Besonders bemerkenswert: Wasser kann diesen Kreislauf unendlich oft durchlaufen ohne dabei seine grundlegenden Eigenschaften zu verlieren.

Metall - Recycling in seinem Element

Wäre es nicht wünschenswert, dass auch die Industrie lernt, die Ressourcen, die sie verbraucht, immer wieder aufs Neue zu verwenden? Für Verpackungen aus Metall ist dies bereits Realität, denn sie befinden sich in einem fortwährenden Kreislauf: Die Voraussetzungen dafür liefern die Packmittel Aluminium beziehungsweise Stahl, dessen Basis Eisen ist. Aluminium (Al) und Eisen (Fe) sind Elemente und daher nicht zerstörbar. Sie wechseln je nach Einsatz lediglich Ort und Gestalt. Fertige Produkte wie Dosen, Kanister oder Verschlüsse können das Ende ihres Lebenszyklus erreichen, nicht aber die Materialien.

In jedem Ende einer Lebensmitteldose, eines Eimers mit Holzpflegeprodukten oder einer anderen Metallverpackung liegt also ein Neuanfang des Materials mit unendlichen Möglichkeiten. Im Laufe eines permanenten Kreislaufs kann daraus zum Beispiel ein Fahrrad, ein Auto, eine Schiffsschraube oder aber wieder eine Verpackung aus Metall werden. Genau wie das Wasser befinden sich Metallverpackungen also in einem Kreislauf, der ohne Ende und ohne Qualitätsverlust durchlaufen wird.

Sekundärrohstoff mit Top-Recyclingraten

Eine Metallverpackung ist also nichts anderes als ein Sekundärrohstoff, der nicht verbraucht, sondern verwendet wird. Und der danach für viele neue Anwendungen benutzt werden kann. Da trifft es sich gut, dass Verpackungen aus Metall die höchsten Recyclingraten aller Packmittel haben. Verpackungsstahl wird in Deutschland zu 93,3% und in Europa immerhin schon zu 76% recycelt.

Ressourcenschonung ernst genommen

Der Vorteil, der mit diesen überragenden Recyclingeigenschaften und -quoten für unsere natürlichen Ressourcen erzielt wird, ist immens: mit jeder Tonne Metallverpackungen, die recycelt werden, werden mehr als zwei Tonnen Rohstoffe eingespart. Der Energieverbrauch kann um bis zu 95 Prozent gesenkt werden und damit auch der Ausstoß von Emissionen. Seit dem Jahr 2000 hat die Branche so ihre CO2-Emissionen in Europa um 30 Prozent abgesenkt – weitere Einsparungen stehen auf dem Programm.