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- Metallverpackungen schaffen Nachhaltigkeit

Studie analysiert Einflüsse auf die CO2-Emissionen von Metallverpackungen

Düsseldorf, 29. September 2009 - Im Auftrag des europäischen Verbands für Metallverpackungen (EMPAC) hat die Niederländische Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) untersucht, welche Faktoren wie auf den Treibhausgas-Ausstoß von Metallverpackungen wirken.

Gegenstand der Untersuchung waren:

  • Lebensmitteldosen aus Verpackungsstahl (dargestellt in Bezug auf ein Füllvolumen von 425 ml)
  • Aerosoldosen (dargestellt in Bezug auf ein Füllvolumen von 520 ml)
  • Behälter für chemisch-technische Produkte wie Farben und Lacke (dargestellt in Bezug auf ein Füllvolumen von 2,5 l)
  • Schmuckverpackungen wie Flaschen- oder Keksdosen (Durchschnittswerte)
  • Vakuumdrehverschlüsse (Durchschnittswerte)

Die Daten generieren sich aus 20 Milliarden Lebensmitteldosen aus Stahl, 1,7 Milliarden Aerosoldosen, 500 Millionen chemisch-technischen Verpackungen, 600 Millionen Spezialerzeugnissen wie Schmuckdosen und 5 Milliarden Vakuumverschlüssen aus Stahl.

Um den CO2-Ausstoß dieser Packmittel zu messen, wurden folgende Messgrößen betrachtet:

  • Herstellung des Vormaterials (Verpackungsstahl)
  • Herstellung der Verpackung
  • Transport des Vormaterials zum Verpackungshersteller und von dort zum Abnehmer
  • Recycling

Aus der Analyse haben sich diese CO2-Werte ergeben:

Produktkategorie Gewicht in Gramm (vereinheitlicht) Treibhausgas-Potenzial (CO2-Äquivalent in Gramm pro Verpackungseinheit)
Lebensmitteldosen (425 ml) 53 125
Aerosoldosen (520 ml) 80 210
Behälter für Industriegüter (2,5 l) 256 628
Schmuckdosen Ø 126,3 308
Vakuumdrehverschlüsse Ø 8,6 26

Fazit der Studie:
Betrachtet man das Treibhauspotenzial einer fertigen Verpackung resultiert der größte Anteil davon aus der Stahlproduktion. Bei Deckeln macht dieser Vormaterialanteil etwa 50 Prozent, bei Aerosoldosen 60 Prozent und bei Lebensmitteldosen, Behältern für chemisch-technische Produkte sowie bei Spezialerzeugnissen 75 Prozent aus. Die Produktion anderer Materialien wirkt sich nur bei Aerosoldosen (Beschichtungen, 10 Prozent) und Verschlüssen (Dichtungsmassen, 14 Prozent) signifikant aus. Der eigentliche Herstellungsprozess der Verpackungen wirkt sich mit einem Anteil von etwa 15 Prozent auf den CO2-Ausstoß aus. Für Verschlüsse beträgt dieser etwa 30 Prozent. Die Auswirkungen der Transportentfernungen reichen von ein bis fünf Prozent.

Recyclingrate, das Gewicht der Verpackung und Transportwege sind die Faktoren, die sich unmittelbar auf die CO2-Emissionen (absolute Werte) auswirken. Steigt die Recyclingrate beispielsweise um 10 Prozent, sinken die Emissionen um 7,5 Prozent. Gewichtsreduktionen und der Treibhausgas-Ausstoß hängen linear voneinander ab, weil dünnere Blechdicken automatisch weniger Materialeinsatz erforden. Transportwege schlagen sich vergleichsweise gering nieder: Selbst bei schwereren Dosen, wie den chemisch-technischen Verpackungen, erhöhen sich die Werte um maximal fünf Prozent, wenn der Transportweg verdoppelt wird.


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